Nachdem ich gestern das Cloud Gateway Ultra in Betrieb genommen habe, fielen mir im Log Hunderte von Zugriffen meiner NAS auf IP-Adressen in Russland auf.

WTF?

Ich hatte Russland vorher als Geoblock eingetragen. Soweit ich weiß, konnte die Fritze sowas nicht, ist mir also nicht aufgefallen.

Nach zwei Stunden Suche und und einigen Schweißtropfen kam ich dann mitten in der Nacht darauf, doch mal den Snowflake-Proxy abzuschalten, der auf der NAS läuft.

Das Hirn früher anzuwerfen hätte mehr Schlaf bedeutet.

#snowflake #Tor

Memes only old(er) people will understand.
Als Antwort auf zeitverschreib ⁂

So, die wichtigsten Geräte scheinen wieder sauber zu laufen. Wireguard ist auch eingerichtet, alle Portweiterleitungen stehen.

Nur das DDNS-Update auf all-inkl.com kann ich nicht testen. Keine Ahnung, wie ich das manuell anstoßen kann. Muss ich also im Auge behalten. Vorhin habe ich es über den URL-Aufruf aktualisiert.

Gefühlt läuft alles etwas zackiger, vor allem der Zugriff vom Linux-Rechner auf die NAS. Vorher gönnte sich Mint zwei-drei Gedenksekunden, bevor die freigegebenen Ordner angezeigt wurden, jetzt ploppen sie direkt auf.

PS: den lokalen #PiHole habe ich erstmal nicht wieder eingebunden, das Gateway hat in den DNS-Einstellungen auch einen AdFilter, der mir bisher recht gut gefällt.

Frisch geblogt:

Mein Setup, Teil 1: Messenger

Im Laufe der Jahre hat sich meine IT-Infrastruktur ziemlich verändert. Von Windows bin ich erst auf Mac, dann zu Linux gewechselt. Bei Smartphones habe ich Blackberry, Android und iPhones benutzt.

Vielleicht sind zumindest einige meiner Erfahrungen für andere interessant und hilfreich, daher werde ich in den nächsten Wochen verschiedene Bereiche zusammenfassen. Die Sache könnte auch mir dabei helfen, ein wenig aufzuräumen.

Eine ständig erweiterte Zusammenfassung gibt es unter dem Menüpunkt Mein Setup.

Den Anfang macht der Bereich Messenger.

WhatsApp habe ich im Mai 2015 aus meiner Kommunikation verbannt, Telegram kommt mir natürlich auch nicht mehr auf meine Geräte.

Derzeit im Gebrauch bzw. zumindest installiert und eingerichtet:

- XMPP: eigener Snikket-Server auf einem kleinen VPS. Wird hauptsächlich von der Liebsten und mir genutzt, außerdem schickt mir mein Home Assistant dort Meldungen. Extern gehostet, damit diese Plattform nicht von der heimischen Infrastruktur abhängig ist, denn ab und an klemmt die Vodafone-Leitung. Clients: Conversation auf dem Smartphone, Gajim unter Linux.

- Signal: bis auf ganz wenige Ausnahmen sind meine ehemaligen WhatsApp-Kontakte inzwischen (auch) hier zu finden.

- Threema: in der Libre-Variante. Hier schreibe ich relativ wenig, aber es ist ein gutes Gefühl, diesen Anbieter zu unterstützen und dafür Werbung zu machen.

- Matrix: per Docker auf der NAS im Serverschrank. Hauptsächlich für Chats in Räumen.

- DeltaChat: Ähm ja. Interessantes Konzept, leider scheint aus meiner Bubble kein Mensch dort zu sein.

zeitverschreib.de/blog/2025-08…

Nach einigen Stunden Recherche habe ich mich entschieden, es mal mit dem #Ubiquiti UCG-Ultra zu versuchen.

Fürs Erste bleibt die Fritze als Access Point dran. Wenn alles wie gewünscht läuft, folgt ein U6+.

Die ganze Aktion gibt mir die Gelegenheit, endlich mal die fixen Adressen auf den Geräten statt im Router festzulegen und dabei direkt in einem Bereich zu sammeln. Aktuell liegen sie auf 65, 70, 129, 222, etc. Historisch gewachsen ohne drüber nachzudenken. Und natürlich ohne Dokumentation.

Eine Frage an die Netzwerk-Expertys unter Euch, besonders in Hinsicht auf #Ubiquiti.

Derzeit werkelt bei mir eine Fritze 4060 hinter einer Vodafone-Kiste, letztere als Modem im Bridge-Modus. Insgesamt bin ich mit der Leistung zufrieden, allerdings muss ich mehrmals täglich die Wireguard-Verbindung vom Smartphone neu starten. Ausschalten, einschalten, läuft wieder für ein paar Stunden.

Ich vermute, dass die Fritze daran Schuld ist, habe mir aber noch keine Logs angeschaut.

Generell würde ich aber sowieso gerne mehr für die Sicherheit tun.

Reicht ein Ubiquity Cloud Gateway Ultra mit passendem AP aus, um zusätzlich zum Wireguard-VPN für max. 3 Clients parallel auch eine brauchbare Firewall zu erhalten?

#Netzwerk

#followerpower

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Ich habe mir vor Jahren schon mal #Syncthing angeschaut. Da aber sowieso eine NAS laufen muss, habe ich immer über deren Client synchronisiert.

Wird Zeit, mal wieder in Richtung FOSS zu schauen, zumindest für Keepass-Dateien und andere kleine Sachen.

Ich frage mich allerdings gerade, ob der Android-Client mit der neuen 2.0 sprechen mag und ob ich einen eigenen Discovery-Server haben möchte.

Kurze Bitte an diejenigen unter Euch, die das #Morsen tatsächlich mal gelernt haben. :-)

Könntet Ihr mir den Klartext bitte kurz per DM schicken?

Hintergrund: das soll ein neues Tattoo werden. Ich habe es selbst übersetzt und bin mir zu 99,9% sicher, dass kein Fehler drin ist. Aber ein Dutzend Augen sehen mehr, etc.

Danke. :-)

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Über welche Klicks auch immer bin ich gestern auf ein Musikstück gestoßen, welches mir extrem gut gefällt, mir aber auch keine Ruhe lässt.

Damit meine ich nicht, dass ich es auf Dauerschleife laufen habe und nicht mehr stillsitzen kann. Zumindest noch nicht.

Ich kann zu der Sängerin im Netz einfach nichts finden und frage mich nun, ob die bisher erschienenen zwei Alben vielleicht komplett KI-generiert sind. Hat wer von Euch schon mal etwas von Mina Rei gehört?

inv.nadeko.net/watch?v=i-Nejap…

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#Schwarmwissen benötigt. :-)

Hat zufällig wer von Euch ein Blackview Mega2 Tablet in Gebrauch? Gibt es gerade recht günstig auf diversen Seiten.

Die Reviews lesen sich brauchbar, natürlich kein Highend-Gerät.

Benötigen würde ich es für den Einsatz unterwegs. Mails, Blogging, ein wenig im Netz surfen und Zugriff auf die heimischen Server per VPN und SSH.

Nun hat das Tablet ein Android 15 drauf. Da ich seit mehreren Jahren auf meinen Phones #GrapheneOS habe, bin ich leider nicht up to date was die Entgooglebarkeit eines Wald-und-Wiesen-Tablets angeht.

Wie ist Eure Meinung zu dem Gerät und der aktuellen Situation bei A15?

Vielen Dank im Voraus.

#kaufberatung #followerpower #androidtablet #android15

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Als Antwort auf zeitverschreib ⁂

Das gleiche Problem hatte ich auch - am liebsten wäre mir ja ein #LinuxTablet gewesen. Aber als "Touch-only" Gerät fehlt da noch etwas der Feinschliff in der Soft-/Hardware...
Ich habe mit dem #UniversalAndroidDebloater Tool versucht, so viel wie möglich runter zu schmeißen (github.com/0x192/universal-and…). Ist meilenweit von "echtem" #DeGoogle entfernt, aber ein für mich derzeit akzeptabler Kompromiss.

To Ghost or not to Ghost

Vor längerer Zeit habe ich mal einen Beitrag zum Thema Verzetteln gepostet. Damals ging es darum, dass ich immer wieder verschiedene Fediverse-Services installiert und getestet habe, um dann doch wieder bei Mastodon und letztendlich bei Friendica zu landen.

Aktuell nutze ich tatsächlich zu 99,5% meine eigene Friendica-Instanz im heimischen Netzwerk. Nur wenn diese ab und an nicht erreichbar ist, lese und poste ich kurzfristig über ein extern gehostetes Faultier, aka GoToSocial.

Zumindest in der Hinsicht habe ich das Verzetteln ganz gut in den Griff bekommen. Wo ich aber noch immer arg zu kämpfen habe, ist das Erstellen von Blogeinträgen. Anstatt einfach zu tippern und hochzuladen, versch(w)ende ich viel zu viel Zeit damit, mir diverse Editoren und Softwarepakete anzuschauen.

Mein gegenwärtiger Workflow schaut wie folgt aus:

  • Schreiben der Beiträge in FocusWriter, Atom oder LibreOffice, wenn ich denn an einem eigenen Rechner sitze. Diese Zeilen verfasse ich tatsächlich im hustBüro*hust und nutze dazu das Office meiner Nextcloud. Eigentlich Overkill, ich könnte auch das hiesige Word anwerfen und mir den fertigen Text per Mail schicken. Aber warum simpel, wenn es so viele Möglichkeiten gibt?
  • Texte in Markdown für #Hugo umsetzen, Tags, Cover und andere Bilder ergänzen.
  • Preview über hugo serve, geht natürlich wieder nur auf eigener Hardware. Da ich aber nicht nur daheim, sondern ab und an auch bei der Liebsten oder unterwegs posten möchte, muss ich mindestens auf zwei Maschinen Hugo aktuell halten. Die eigentlich Daten für den Blog verteile ich über die NAS, zumindest das geht problemlos und löst auch direkt die Backup-Frage. Jede Nacht werden die wichtigsten Daten von der NAS auf eine Hetzner Storagebox kopiert, mit Versionierung.
  • Wenn ich mit allem zufrieden bin, werden die statischen Dateien erstellt und per SFTP auf den Server geschoben.

Einerseits schreibe ich nicht so viel oder zeitkritisch, dass ich täglich und ohne Verzögerung hochladen müsste. Andererseits habe ich eine innerliche Hemmung, neue Texte erst Stunden oder gar Tage später online zu sehen. Reine Kopfsache, selber Schuld.

Eine große Vereinfachung könnte ein Online-CMS wie #Wordpress bringen. Von jedem Rechner aus erreichbar, immer der gleiche Datenbestand und die gleiche Oberfläche. Bevor Euch der Kaffee aus dem Mund fällt: Wordpress war nur ein Beispiel, kommt mir für eine öffentlich erreichbare Seite nichts in Haus.

Aber es gibt ja auch noch #Ghost. Selbst zu hosten, anscheinend einigermaßen sicher und in der Community beliebt genug, um eine Menge an Tutorials und Infos im Netz finden zu können.

Eigentlich bevorzuge ich einen Static Site Generator, aber wie so oft stehe ich mir selbst im Weg und gestalte das Leben unnötig kompliziert.

Lange Rede mit vermutlich wenig Sinn: in den nächsten Tagen werde ich eine kleine VM mit Debian oder Ubuntu einrichten und dort Ghost installieren. Schlaf ist überbewertet, wofür die Liebste der beste Beweis ist.