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Als Antwort auf philhoefer

zentralisierter, einfacher, eleganter, mehr Leute, bekannter, Schmetterling, algorithmische Timeline. Spontane Ideen.
Als Antwort auf Kommadieb

ok. Hätte mich gefreut, wenn sich mastodon durchgesetzt hätte.
Als Antwort auf philhoefer

Ich bleibe Mastodon vorerst treu. Die Langlebigkeit beider „Plattformen“ ist noch nicht entschieden, imho.
Als Antwort auf philhoefer

@philhoefer Weil auf BS mehr von den "Big Playern" bzw. tatsächlich interessanten Personen aktiv sind. Viele Politikys, zum Beispiel.

Ich habe aus diesem Grund auch einen BS-Account, den ich aber nur hier über Friendica lese und beantworte.

Als Antwort auf zeitverschreib ⁂

verstehe. warum verschlägt es die großen "Player" nicht hier her. Würde doch mehr Sinn ergeben.
Als Antwort auf philhoefer

@philhoefer Bluesky: da steckt Jack Dorsey hinter.
Mastodon bzw. das Fediverse: ne Gruppe von Nerds und Bastlern, deren Server/Instanzen von einem Tag auf den anderen verschwinden könnten.

Da Posts noch immer nicht trivial von einer auf eine andere Instanz mitgenommen werden können, kann ich die Marketing- und Presseabteilungen durchaus verstehen.

Mein Wunsch wäre ja, dass zum Beispiel alle (!!einsElf!!1) deutschen Politikys gesetzlich dazu verpflichtet werden müssten, zumindest parallel auf den Fediverse-Instanzen der eigenen Parteien, des Bundestages, der Bundesregierung, etc. posten zu MÜSSEN! Also notfalls Copy&Paste aus X, Bluesky, Mastodon.

Da die wenigsten Nasen persönlich posten, sollten die entsprechenden Teams das übernehmen können, inkl. etwaiger Antworten.

Als Antwort auf philhoefer

Ich denke, die bessere Suche (Auffindbarkeit) spielt auch noch zu dem schon Gesagten eine Rolle.
Als Antwort auf philhoefer

einfacher zu konsumieren, weil algorithmisch. Funktioniert für Leute die twitter-famous waren viel besser
Als Antwort auf bascht

@bascht verständlich. Da ist mastodon manchmal etwas umständlich.
Als Antwort auf philhoefer

bei BS muss man beim nutzen nicht nachdenken sondern kann einfach konsumieren. Gleicher Grund warum andere zentralisierte Plattformen so erfolgreich sind. Die Frage ist bei solchen Plattformen auch immer: sind die wirklich so voll? Haben die Leute da wirklich Reichweite oder behaupten das deren macher nur um die nächste Finanzierungsrunde zu sichern?
Als Antwort auf philhoefer

@philhoefer In meinem persönlichen Umfeld bleibt die Erkenntnis: Bluesky funktioniert (leider) deutlich besser an einigen Stellen, an denen im Fediverse eher das Schutz-Argument laut wird: "So ist Dezentralisierung nun mal, get used to it." Klassische Beispiele etwa Discovery von Kontakten, vollständige Threads in Antworten, konsistente Sichtbarkeit von Reaktionen an Posts, ... . Also etwa: Ich hab drei aktive Accounts (zweimal Friendica, einmal Mastodon), und manche Posts und die Gesprächsverläufe daran sehen von jedem Account aus anders aus, weil sich Instanzen teilweise blockieren, teilweise Instanzen "nur" nicht miteinander förderieren. Spätestens das ist nervig und extrem schwer als Vorteil oder hinnehmbare Eigenschaft zu kommunizieren (und das konnte das alte Internet selbst "früher" - Mailinglisten, Newsgroups, Webforen ... - schon merklich besser). Förderation von Interaktionen an Posts (Likes / Reshares) fällt in diesselbe Schublade. Von Account-Migration zwischen Instanzen ohne Verlust der gesamten Konversationen sprechen wir mal noch gar nicht. Das Fediverse ist aus meiner vermutlich sehr irrelevanten Meinung heraus die derzeit bessere Umgebung, was Verteilung von Macht auf verschiedene Systeme betrifft. Technisch halte ich ATProto für das in vielen Aspekten bessere Protokoll und hoffe irgendwann, dass auch Initiativen wie Blacksky, deer.social, ... die "Bluesky-das-Netzwerk" ohne "Bluesky-die-Firma" verfügbar machen, über kurz oder lang mehr Standing gewinnen.... oder aber dass sich Hubzilla/Streams/... im Fediverse durchsetzt, dort funktionieren manche Dinge auch besser als im AP-Umfeld derzeit. 😔
Als Antwort auf Kristian 🌒

Danke Kristian! So ist es. Mit dem "alten" Internet wars schon manchmal einfacher
Als Antwort auf philhoefer

@philhoefer Das definitiv. Ich hab leider aber manchmal auch den Eindruck, dass konkret ActivityPub/Mastodon (nicht das Fediverse oder die förderierten Netze in Gänze) hier an zu vielen Stellen Dinge schlecht neu erfindet, die es vorher schon gegeben hat. Gerade nomadic identity und die Web-Authentifikation bei Hubzilla - das sind eigentlich absolut offensichtliche Dinge, und wenn man das mal gesehen und genutzt hat, fühlen sich viele andere Systeme clumsy und hölzern an. Das Thema vollständiger Threads hingegen hat beispielsweise in Diaspora* auch immer gut funktioniert. So gesehen - ja, mit dem alten Internet war's oft einfacher, aber mit dem neuen Internet könnte es auch besser sein, als es mit Mastodon/ActivityPub ist. Das lässt mich oft resigniert zurück, und im Blick konkret auf Themen wie #diday hoffe ich, dass das dem Fediverse nicht schadet. 😔
Als Antwort auf Kristian 🌒

Das hoffe ich auch. Es könnte aber auch ein Ansporn sein, die Dinge besser zu machen.
Als Antwort auf Kristian 🌒

@z428eu Threads ist für mich inhaltlich zu viel des Rauschens von Twitter. Die technischen Probleme von Mastodon stören mich allerdings seitdem ich hier bin, denn auch Hashtag-Ergebnisse oder Suchergebnisse unterscheiden sich von Instanz zu Instanz. Dass jeder immer nur eine unbekannte Teilmenge des unbekannten Ganzen sehen kann, empfinde ich als großes Problem. "Großereignissen" kann man hier nicht sinnvoll folgen. Ich behelfe mich dann mit einer Mastowall über mastodon.social 🤷🏻
Als Antwort auf Truhe

ist mir noch nicht so aufgefallen. Aber ich habe auch noch keine Großereignisse verfolgt.
Als Antwort auf philhoefer

@philhoefer Ich merke das immer mal wieder bei aktuellen Dingen. Auch ganz banaler Kram wie Lange Nacht der Wissenschaften, bei denen auf X/Instagram/... Beteiligte ihren Kram teilen und sich gegenseitig sehen und finden und inspirieren. Das hab ich einige Jahre in Folge im Fediverse probiert und das hat nie funktioniert - und sei es auch nur, weil Posts teilweise mit Stunden .. Tagen Verzögerung ankamen. Bei aktuellen Dingen /dieser/ Art ist das eher unschön.🙈

(Achso... mit Threads meinte ich die Diskussionsverläufe, nicht die Plattform.😊)
@Truhe

Als Antwort auf Kristian 🌒

@z428eu Das ist einer der Gründe, aus denen ich weiterhin Instagram lesend benutze: Dort posten die Veranstaltungen ihre Events und Nachberichterstattung.

Generell sind Pixelfed und PeerTube momentan einfach nur ein Witz, was Technik, UI, Apps usw. angeht. Damit holt man niemanden von den anderen Plattformen rüber. Gerade bei Pixelfed ist das bedauerlich. Die verheddern sich in Nebenprojekten und die Grundplattform steht still. Ich hoffe auf Vernissage.

Als Antwort auf Truhe

@Truhe Ja, Vernissage ist dort um einiges ambitionierter und weiter. Pixelfed und alles aus diesem Umfeld meide ich mittlerweile vollständig.
@philhoefer
Als Antwort auf Kristian 🌒

@z428eu The main problem you mention is less prominent on Bluesky right now only because it isn't decentralized in practice. If Blacksky and others ever become significant in numbers you're going to have a similar situation where posts may not be visible everywhere due to the moderation choices of each being different.

You do already have that to an extent even baked in to the centralized Bluesky with moderation lists so it would just be a much more of that of course.

Als Antwort auf ikuturso

@ikuturso To some point I agree, but with posts (not) being visible depending on whether instances actually /do/ federate or decide to block each other, the AP world adds some more complexity to this in itself. That's not even a bad thing. What makes it a bad thing to me is that it causes a whole load of odd edge cases most systems just fail to address in a sane way and the standard itself apparently also doesn't care much about this, just the way it doesn't care about, say, delivery notifications (I /do/ would like to know a post I sent to some of my contacts not being deliverable in example because the instance went down). From my point of view, AP in many aspects is just way too superficial and roughly drafted and leaves out a whole bunch of relevant prior art learnings that could have been made from, say, SMTP and the like. It's painfully simplistic given the many interesting cases that could pop up in a truly decentralized environment, and so far a lot of implementations fail to handle that too. In example, talking about that one aspect, Hubzilla is the only software where, as a user, I am able to learn about which of my contacts haven't received my posts. In a way, it feels like AP Fediverse focuses very much on being widely decentralized at all costs but at the same time lacking crucial elements to make this a decentralized /and/ reliable system.
@philhoefer
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philhoefer
@visionaire Danke für deine Ausführung. Macht sinn und ist auch nachvollziehbar. Empfinde auch, dass Mastodon bei manchen Themen hinterher hängt.
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Kristian 🌒

@visionaire An dem Moderationssystem finde ich vor allem die Idee wichtig, dass Moderation von Communities und Betrieb von Server-Infrastruktur getrennte Rollen und Verantwortlichkeiten sein können und müssen. Im Fediverse hängt das alles an der einen Instanz und meist einer Personalunion aus technischem Administrator und inhaltlichem Moderator. Wenn ich mit den Moderationspraktiken nicht (mehr) übereinstimme, kann ich zwar prinzipiell die Instanz wechseln, aber immer zu dem Preis, einige Kontakte und ganz sicher alle Posts zu verlieren. Bei Bluesky kann ich meine Identität und Daten behalten und mir die Moderation zu- und abschalten, die ich (nicht) haben möchte, ganz gleich, wo meine Daten liegen und wo mein Account wohnt.

@philhoefer

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philhoefer
@visionaire wirklich interessant. So im Detail kannte ich das nicht.
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Kristian 🌒

@visionaire Jepp. Und es skaliert eben so auch besser. Es wird bedeutend leichter, mehr Moderatoren global im gesamten Netzwerk an /ein/ Thema zu setzen, als auf (n) kleinen Instanzen Mods zu haben, die alle irgendwie potentiell ähnlich arbeiten, aber technisch eben auf den Scope ihrer Instanz begrenzt sind (und bei denen dann noch etwa Reports über Instanzgrenzen hinweg transportiert und ausgewertet und bearbeitet werden müssen).

@philhoefer

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Kristian 🌒
@visionaire Naja, der einzige Angriffspunkt, den ich wirklich noch sehe, ist die noch nicht vollständig saubere Trennung von "Bluesky-Netzwerk" und "Bluesky-Firma". ATProto als Standard bei irgendeinem Gremium (vielleicht lieber IETF als W3C, auch weil das strenggenommen ja kein /Web/ - Thema ist und AP dort vielleicht auch an der falschen Stelle sitzt) und DID-PLC beseitigt - dann wäre mir dabei etwas wohler, auch wenn Eurosky, Blacksky, ... hier schon viel und gute Arbeit geleistet haben.
@philhoefer
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Kristian 🌒
@visionaire Ja, genau das. Der Ansatz ist da. Aber das muss noch fertig werden. 😊
@philhoefer
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Kristian 🌒
@visionaire Klar. 😊 War auch keine grundsätzliche Kritik. Eben eher die Aussage: Solang dieses Thema und die vollständige verlässliche Unabhängigkeit von Bluesky-die-Firma noch nicht erledigt ist, bin ich sehr subjektiv dort noch vorsichtiger, als ich es aus technischen Erwägungen wäre. 😉
@philhoefer
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Kristian 🌒
@visionaire Klar. Die Frage ist immer, wie viele Aspekte eines Systems kann man davor schützen, kaputtzugehen, wenn "irgendjemand" dumme Dinge tut: Meine Verbindung zu Kontakten? Meine Beiträge? Meine Kommunikationsverläufe? Meine Identität? Dort sehe ich, selbst wenn das System immer noch zentrale Aspekte hat, die Unterschiede zwischen Bluesky und Mastodon/Fediverse effektiv gar nicht so groß, auch wenn sie sich in der Ausprägung unterscheiden. (Und der Umstand, dass AP Datenportabilität nicht nur nicht berücksichtigt, sondern an einigen Punkten explizit designed zu sein scheint, dies zu unterbinden, ist einer meiner größten WTF-Momente jedes Mal, wenn ich mich damit befasse... .)
@philhoefer
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Kristian 🌒
@visionaire Ich weiß nicht. Vermutlich ist die Spezifikation des AP-Protokolls hinreichend sperrig und komplex gewesen, aber zu dem Zeitpunkt die Identifikation von Objekten (Posts, Accounts, ...) an vollqualifizierte HTTPS-URIs einschließlich Domain-Namen zu hängen (von dem klar ist, dass er sich - mindestens bei Multi-User-Systemen - bei einer Migration ändern kann und wird) scheint mir vom Design her fast schon fahrlässig zu sein...🙈
@philhoefer